Regeln und Geschichte des Volleyball

Um die Jahrhundertwende wurde das Volleyballspiel an einem College in Massachusetts entwickelt. Ursprünglich sollte es nur dazu dienen, die Basketballspieler der Hochschule während des Winters mit einem Hallenspiel in Form zu halten; entsprechend wurde es auch mit einem Basketball über ein 1,83 hohes Tennisnetz gespielt. Dann aber verbreiteten Sportlehrer des Christlichen Vereins junger Männer (YMCA) das Spiel, und innerhalb von 20 Jahren war Volleyball in den Vereinigten Staaten, Kanada und Indien bekannt geworden. Nach dem II. Weltkrieg griffen die Ostblockstaaten sowie Japan und Korea das Spiel auf und wurden bei internationalen Wettbewerben sehr erfolgreich. Der Deutsche Volleyball Verband hat zirka 450000 Mitglieder. Es gibt nationale, im Vierjahresabstand europäische und Weltmeisterschaften. Klubmannschaften spielen in Europa ihren Meister Pokalsieger und den CEV-Cupsieger ähnlich wie beim Fußball aus. Nationalmannschaften ermitteln über die Europa-Liga die EM-Teilnehmer; in der Welt-Liga ermitteln die besten Nationalteams der Männer ihren Sieger, denen imposante Preisgelder gezahlt werden.
Seit 1964 ist Volleyball olympische Disziplin für Damen und Herren.


Spielregeln:

1. Gespielt wird nach dem Ralley Point System, das bedeutet es gibt bei jedem Ballwechsel einen Punkt, sobald ein Team einen Fehler begeht oder der Angreifer den Punkt verwandelt. Gewinnt die annehmende Mannschaft den Punkt, bekommt sie neben dem Punkt auch das Aufschlagsrecht.

2. Ein Satz geht jetzt bis 25 Punkte und ein Team muß zwei Punkte Vorsprung haben. Im fünften Satz geht es bis 15 Punkte und maximal bis 17 Punkte.

3. Der Ball darf mit jedem Körperteil gespielt werden, auch mit dem Fuß.

4. Berührt der Ball bei das Angabe das Netz, ist es kein Fehler, wenn er das Netz überquert.